Samstag, 25. Oktober 2014

Essen - Nachlese

❞Wohin bloß damit?❝

Nur die Auserwählten haben diesen göttlichen Überblick
Auf meinem Radar waren 2014 auf der SPIEL in Essen so etwa 20 Spiele (von vermutlich 850 Neuerscheinungen), die ich – in einer idealen Welt mit unendlich Platz, Zeit und Geld – alle gerne gehabt hätte (plus anderen Kram, der mir im Vorbeigehen aufgefallen ist).

Natürlich ist die Welt in Wahrheit schlecht (und einige der Spiele sind es auch), also muss man abwägen, ausprobieren und entscheiden.

Bruno Cathala, hier beim Signieren von Cyclades-Titans,
als Haupt- oder Co-Autor für ein geschätztes Viertel aller
in den letzten fünf Jahren erschienenen Spiele zuständig
(subjektiv gefühlt)
Sachen, die schon im Vorfeld in den Himmel gehoben wurden, habe ich weitgehend links liegen gelassen. 

Das natürlich nur, um Zeit zu sparen, denn zum Beispiel Aquasphere oder Five Tribes oder Hyperborea wird man auch später noch bekommen und in den laufenden Wochen beständig etwas darüber hören.



Room 25 2nd Season (von Matagot)
Ich hab eins bekommen! Nur zehn davon waren überhaupt auf der Messe bzw. in Europa. Bin stolz wie Oskar.
Es ist die Erweiterung eines vor zwei Jahren erschienenen Spiels, in dem die Spieler sich als Gefangene in einem vor allem aus tödlichen Räumen bestehenden Spielfeld befinden und den Ausgang suchen müssen. Je nach vereinbartem Spielmodus sind auch ein paar Verräter dabei, die nichts anderes tun wollen, als die „guten“ Spieler an der Flucht zu hindern. 

Ein gutes Spiel wird durch ein paar clevere Erweiterungen (sowie besser unterscheidbare Figuren) noch besser. Bei den Kartonteilen weiß ich nicht genau, ob sie bereits Serienreife haben, denn da gibt es Kritikpunkte von meiner Seite. Die Schachtel der Erweiterung ist dreimal so voluminös wie das Originalspiel, und ist trotzdem keine Mogelpackung, denn Matagot hat einen Kunststoffeinsatz spendiert, in den das gesamte Material des Basisspiels sauber sortiert reinpasst. Wirklich gut.

Was mache ich jetzt bloß mit der Originalbox? Etwa wegschmeißen? Das ist doch ein Stück Spielgeschichte und ich bin ein Sammler und Horter … Erste-Welt-Probleme.

Matagot hatte vergessen, sich in der Presseschau zu präsentieren und so halfen meine Frau und ich dolmetschend und tatkräftig dabei, dass am Freitagnachmittag – von Familie Metzler höchstoffiziell abgesegnet – wenigstens Room 25 plus Erweiterung ausgestellt wurde.





Barony (von Matagot)
Matagot stellte auf der Messe auch ein Handmuster von Barony vor. Es soll erst 2015 erscheinen. Ein eher abstraktes Königreich-Bau-Spiel mit sehr einfachen Grundregeln, ein paar in der ersten Partie (und im Messehallenlärm) leicht zu vergessenden Ausnahmeregeln und ordentlichen, strategischen Möglichkeiten. 

Die Landschaft wird vor dem Spiel von den Spielern aus Dreier-Sechsecken gemeinsam zusammengesetzt. Dann platziert jeder nach bestimmten Regeln seine drei Städte (wunderschöne, plastische, dennoch abstrakte Holzteile) sowie Ritterfiguren. Ziel ist es, die Ritter ausschwärmen zu lassen und auf möglichst punkteträchtigen Feldern Siedlungen oder Festungen errichten zu lassen. Außerdem können zwei Siedlungen in weitere Städte umgewandelt werden. Neue Ritter kommen (mittels der Städte) ins Spiel, jedoch sind sie pro Spieler auf sieben begrenzt, was einer der Zwänge ist, denen man sich unterwirft.


Ein anderes Problem sind die lieben Mitspieler, die Eroberungszüge machen werden, wenn man es versäumt, seine Felder vor Überfällen zu schützen. Die aggressive Spielweise ist jedoch kein Automatismus: wenn jeder jeden in Ruhe machen lässt, ist es absolut familien- und kinderfreundlich (und Messe-toter-Punkt-am-Nachmittag-freundlich) – wird dann aber natürlich etwas banal. Vom Splendor-Autor Marc André.

Das schöne Holzmaterial des Prototyps hat einen Nachteil: von der Seite gesehen lassen sich Ritter und Dörfer nur schlecht unterscheiden – Matagot will da aber nachbessern.

Office 21 (von Smiling Monster Games/Swan Panasia)
Ein kleines und minimalistisch-witzig illustriertes Kartenspiel aus Asien. Man muss aus seinen Handkarten so viele vor sich auslegen, dass deren Werte genau 21 (Millionen Umsatz) ergeben. Jede Handkarte stellt einen Mitarbeitertypus aus einem typischen Konzern dar, hat einen bestimmten Wert und eine Funktion, die die eigene Auslage oder die der anderen Spieler beeinflusst. Wäre die Symbolik auf den Karten durchgängig logisch, hätte ich es wohl sofort mitgenommen. Vielleicht später.

Race to Riches (von Swan Panasia)
Das Spiel sieht irre aus: Untergebracht in einer goldenen, wunderlampen-ähnlichen Plastikschüssel, die wohl uralten asiatischen Goldbarren nachempfunden ist. Vier winzige, bemalte „Porzellan“-Götter liegen bei, dazu noch weiteres Geld – eben diese Barren im Kleinformat sowie Pappmünzen plus weitere Pappteile. Ich habe zwar praktisch kein Wort verstanden, hätte der jungen Erklär-Dame aber noch stundenlang zuhören können. Dass Asiatinnen aber auch immer diese eingebaute Niedlichkeit haben müssen!
Das Spiel ist wohl ein „ich denke, dass du denkst“-Glücksspiel. Mit 35 Euro war’s mir doch etwas zu teuer.








Immer wieder ulkig für unsere europäischen Augen: 
die asiatischen Ausgaben bekannter Spiele-Renner
In den Sälen der Presseschau, die für die Messe-Normalbesucher tabu sind, fiel mein Blick vor allem auf abseitige, für Vielspieler (oftmals) wenig interessante Spiele:

Sehr faszinierend war dieses Kinderspiel, bei dem ein batteriebetriebenes Staubsauger-UFO über den Spielplan geführt wird und mit seinem transparenten „Saugrüssel“ kleine, leichte Tierplättchen - flupp! - nach oben verschwinden lässt:
16 Foto-Versuche waren nötig, um das eindrucksvolle Entschweben eines Plättchens im Bild festhalten zu können 
Durch Verschieben des gesamten Spielbretts bewegen die eingelassenen Murmeln die Schiffchen der Spielfiguren.
Das MUSS ich haben … um es dann genau einmal zu spielen … *seufz* … (Drei Magier Spiele: Der unendliche Fluss)
Beliebtes Thema der SPIEL 2014: Wäsche. Das hier oben ist eher obskur, ein anderes, wo Filz-Wäschestücke zum Trocknen aufgehängt werden müssen, hat wohl jeder auf der Messe gesehen (ich hätte gerne die Riesen-Ausgabe). Aber es gab noch weitere mit diesem Thema …

Köbes - Das Brauhausspiel (vom Emons Verlag) 
Ich mag Kölsch nicht besonders, obwohl ich praktisch aus Köln stamme, aber das Spiel Köbes - Das Brauhausspiel („Köbes“ heißen die Ober, die in Köln das Bier bringen) war trotzdem ein Hingucker für mich: sehr kompetent gemachte, im Detail witzige Grafik (sicher nicht jedermanns Sache, aber der Zeichner weiß was er tut), auf dem Brett Haufen dieser „Kölsch-Reagenzgläser“ (gelbe Holzstifte) und typische runde Tragetabletts (in Pappform). Der Aufbau des Spielplans und der Schachteltext ließen ahnen, dass man es hier nicht mit einer völligen Banalität zu tun hat; die Texte der Ereigniskarten jedoch wirkten etwas, ääh …  ernüchternd. Ohne Spielregelkenntnis kann ich aber nicht wirklich etwas dazu sagen.
Hätte ich fast blind gekauft – und sicherlich noch vor dem ersten Spiel weißen „Schaum“ an ein Ende der Kölsch-Holzstifte gemalt – aber gelegentlich schaltet sich bei mir dann doch der Realitätssinn ein. Sollte es wider Erwarten ein großer Wurf sein, werde ich es garantiert auch später noch bekommen.

Boss Monster (von Brotherwise Games)
Das war mir wegen der Verpackungen ins Auge gefallen - die Erweiterung sieht aus, als wäre es eine Gameboy-Spielverpackung (das hat wohl jeder erkannt, weil es jeder erwähnt).

Was bisher offenbar noch niemandem aufgefallen ist: auch die Schachtel des Grundspiels ist eine Hommage an eine recht berühmte Spielverpackung einer 8-bit-Konsole aus den 80er-Jahren. Tja, ich bin alt. Die Jungspunde kennen das wohl gar nicht mehr.

Ebenso sehen alle Karten nach Original-8-Bit-Grafik aus, ein bisschen dunkel vielleicht, aber mit klarer und nicht symbolüberfrachteter Gestaltung.

Das Spiel an sich soll tatsächlich ebenfalls gut sein und ist in deutscher Fassung erhältlich, aber kaufen konnte ich es am Sonntag nicht mehr – ratzekahl ausverkauft! Kommt später sicher noch. Immerhin durfte man sich in der Presseschau eine Bonuskarte mitnehmen – ein guter Zug des Verlags.

Ancient Terrible Things (von Pleasant Company Games)
Das fand meine bessere Hälfte optisch sehr ansprechend (und spielerisch nicht abschreckend). 

Gekauft und vom Illustrator im Schachteldeckel signieren lassen – wo er auf meine Bitte auch noch einen Totenkopf reinkritzelte. Nach erster Sichtung ein Würfel-Versuch-Dein-Glück-nicht-zu-überreizen-Spiel.


Und in den Hallen musste ich mir noch ansehen:

Dragonscroll (von Fragor Games)
Hatte ich vorbestellt und bereits komplett bezahlt, so sehr vertraue ich den Lamont-Brüdern von Fragor. Mir war schon klar, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein „gehobenes“ Familienspiel handeln würde, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin nicht enttäuscht worden – nach etwas holprigem Anfang (ein paar Regel-Details muss man sich halt doch deduktiv erschließen, andere übersieht man zunächst leicht) ergab sich eine sehr unterhaltsame Partie, der weitere folgen werden. Ein schönes Familienspiel. Ganz sicher bin ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass dieses in limitierter Auflage erschienene Spiel (etwa 1000 Stück, alle verkauft) eventuell von einem großen Verlag übernommen werden könnte. Vor allem die Idee mit der Geschichte, die man am Schluss (nicht spielrelevant) vorlesen kann, ist reizvoll und sogar ausbaufähig.

Eine Rezension (darf ich eine schreiben, obwohl ich es erst zwei drei Mal gespielt habe?) gibt’s demnächst.

Mangrovia und Tragedy Looper hatte ich beide auf meiner Liste, aber verpasst, mir anzuschauen. Völlig.

27th Passenger: A Hunt on Rails (von Purple Games)
Hmm, der Flurfunk in Essen sagte, es sei arg eindimensional. Also warte ich lieber ab. Außerdem liebe ich zwar Deduktionsspiele, vermeide es aber normalerweise, Spiele „ab 3 Personen“ anzuschaffen. Hauptsächlich wird daheim zu zweit gespielt, die meisten Deduktionsspiele fordern aber dieses magische „ab 3“.

King of New York (von Iello/Heidelberger)
hätte ich gerne mal gespielt, aber es war nie ein Platz für mich frei. Egal, ich werde es sowieso bald haben. Die Monster sind mir optisch ein bisschen zu albern – aber da kann man ja abhelfen: Man nimmt einfach die aus King of Tokyo (sie sind das einzige Spielelement, das kompatibel ist).

Firefly (von Heidelberger)
Das soll nun doch nicht genau so sein wie Merchant of Venus. Da ich die Serie (und Waren-hin-und-her-bring-Spiele) mag, muss ich es nun wohl haben. Die deutsche Version war bereits ausverkauft, als ich mir es am Sonntag vorknöpfen wollte.

Die Alchemisten (von CGE/Heidelberger)
Wie ich schon an anderem Ort sagte: Nach der Ankündigung ein Spiel mit Smartphone-Unterstützung hatte ich erwartet, so etwas wie die neue Ravensburger SmartPlay-Reihe zu bekommen (Erklärung der Spielregeln und Buchhaltung des Spielmaterials durch eine  App), aber eben für anspruchsvollere Spieler ... aber das ist hier nicht so.

Die App ist nur für ein einziges Element des sehr ineinander verzahnten und nicht gerade schnell erklärten Spiels zuständig. Nett: Auch mit einem iPad der ersten Generation spielbar, das über keine Kamera verfügt, oder mit einem PC (dann muss man die beiden Karten, die es zu scannen gilt, eben manuell auswählen). Auch völlig ohne Elektronik geht es theoretisch – dann braucht man halt einen Mitspieler, der lediglich für die Hinweise zuständig ist. Für ihn liegt dazu Extra-Spielmaterial bei.

Irrsinnig schwere Schachtel, randvoll mit Material – und mit zwei Herstellungsfehlern: Die Hintergründe der Übersichtstafeln sind versetzt gedruckt, was unschön aussieht und die Pappmärkchen, die in die Tafeln eingedrückt werden sollen, sind einen Tick zu groß geraten. Sankt Filip Murmak, der heilige Grafiker von CGE

hat für das erste Problem Abhilfe mit den hier (man muss dazu einen Account bei Boardgamegeek haben) herunterladbaren Einlegern geschaffen. Die Marker (deren Handhabung ich selbst zwar für optisch unschön, aber technisch für eigentlich genau richtig halte, weil sie einerseits bombenfest halten und andererseits sehr einfach wieder aus dem Rahmen zu lösen sind, falls man sich vertan hat) bekommen Käufer der ratzekahl ausverkauften Messeausgabe des Spiels in korrigierter Form hier.
Spätere Käufer sollen übrigens ein mängelfreies Spiel bekommen.

Ravensburger SmartPlay (Reihe)
Zwei Spielerklärer bei Ravensburger gaben sich Mühe, mir alle meine Fragen zur Reihe zu beantworten. Ich war jedoch immer noch unsicher, ob das einzige Smartphone in unserem Haushalt, ein iPhone 4, dafür geeignet ist. Dabei hätte ich bloß die kostenlose(n) App(s) draufladen sollen. Und siehe: es geht. Obwohl sich bei mir Entsetzen breit macht, dass auch Ravensburgers ansonsten tadellose Text-Qualitätskontrolle jetzt englische bzw. gefühlte Kommas in den App-Texten durchgehen lässt: Vor dem ersten Spiel, solltest du das und das machen. Aaargh ...

Das Telefon liegt in einer sehr nach Arzt-Behandlungszimmer aussehenden, aber technisch perfekt konzipierten Halterung und schaut auf den relativ kleinen Spielplan hinab. Es erkennt die Situation auf dem Spieltisch und sogar Würfelergebnisse.

Ich bin sehr interessiert an dem kooperativen Museumsspiel (das dem Vernehmen nach noch mit üblen Erkennungsfehlern behaftet ist) und der Neuauflage von King Arthur (die auf der Messe wohl gut ankam). Das vor mehr als zehn Jahren erschienene Original hat uns gut gefallen, wenn es auch für erwachsene Spieler zu simpel durchschaubar war, und seinen Reiz erst bei bewusst sub-optimalem Spiel entfaltet hat (wer sich bei bestimmten Begegnungen auf dem Spielplan daneben benimmt, bekommt später die – lustige – Quittung).

Ravensburger schielt natürlich sehr auf die Familie mit eher jüngeren Kindern. Na gut, wenn dabei aber unter anderem so etwas wie das TipToi-Spiel Der Millionen Coup (ja, tatsächlich ein Titel mit Deppen-Leerzeichen, noch mehr Wasser auf meine Mühle) oder der TipToi-Globus rauskommt, bin ich's zufrieden. Werde ich wohl alles anschaffen und ausprobieren müssen.

Professor Pünschge (von Zoch)
Ein Deduktionsspiel, das ich trotz Riesen-Schachtel und hässlichem Spielplan schon lange haben wollte. Für 4,95 auf der Heidelberger Resterampe konnte ich da nicht vorbeigehen.

Wir sind das Volk! (von Histogame)
Hatte ich vorbestellt und auch gekauft. Deutsch-deutsche Geschichte in einem 2er-Brettspiel. DDR gegen BRD. Man kann vorhaben, eine Mauer zu bauen und wenn Ochs und Esel im Westen nicht aufpassen, hält nichts den Sozialismuslauf auf. Ich glaube, das wird mir gut gefallen, obwohl es sicherlich schwere Kost ist. Die Grafik verweigert sich dem sonst Üblichen und gefällt mir gerade deshalb sogar ziemlich gut. Außerdem ist es ein großes Spielbrett mit viel Material in einer winzigen Schachtel zu einem günstigen Preis. Das allein ist erstaunlich und vielspielerfreundlich.

Onward to Venus (von Treefrog Games)
Erklärung angehört und beobachtet. Viktorianische Diesel-Punk-Weltraum-Eroberer mit schröcklichen Strahlenpistolen erobern unser Sonnensystem. Sieht super-super-toll aus (die Normalversion fand ich tatsächlich hübscher als die Luxusausgabe – Holzteile statt bedruckter Pappmarker – die Pappmarker machen aber deutlich mehr her), ist aber ganz üblicher Kaufe-Setze-Profitiere-Kram, wo durch Zufallsereignisse viele Planungen zunichte gemacht werden. Ist bestimmt okay als Spiel, aber da warte ich lieber noch ab. 









Machi Koro (von Kosmos) und Lost Legacy (von Pegasus) … die hole ich mir außerhalb der Messe. Bei Lost Legacy hätte ich aber wohl lieber die Grafik der japanischen Version.


Materialschlacht in der Normandie –
mit pfundweise Pappe.
Nicht auf dem Schirm hatte ich Helden der Normandie und Winzige Weltreiche (vom Schwerkraft-Verlag) – nach kurzem Plausch mit einigen Leuten vom Cliquenabend und einer kurzen Einführung beim Schwerkraft-Stand gefielen mir beide.

Die Helden werde ich aber ziemlich sicher wegen des Kriegsthemas, obwohl es humorvoll angegangen wird, nicht mit meiner besseren Hälfte spielen können, und so habe ich nur die Weltreiche gekauft. Ein Eroberungsspiel mit liebevollem Material in einer kompakten Schachtel.










Dungeon Bazar und Soqquadro (von Cranio Creations)
wurden mir beide aufgedrängt – Hintergedanke: schreib uns eine deutsche Version. Zumindest bei Dungeon Bizarr müsste man wohl erst mal eine englische machen, denn die in Essen verkaufte ist sprachlich ziemlich unterirdisch (und hat einen – allerdings verschmerzbaren – Druckfehler bei den Spielkarten).

Mehr zu Soqquadro hier.

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– ja, aber warum?
Lorenzo Silva von Horrible Games schenkte mir ein Co-Mix (und der geniale Comic-Illustrator malte mir etwas in den Schachteldeckel). Mal sehen, was sich seit dem letzten Prototypen getan hat, den ich vor einem halben Jahr gesehen habe. Die Illustrationen auf den Karten sind jedenfalls allererste Sahne, und manche Erzähleinfälle am Spieltisch sind brachial komisch, die Wertungsregeln interessant, aber ich denke immer noch, dass ein Erzählspiel mit Comic-Thema völlig anders an die Sache herangehen müsste. Mehr dazu später.








Es wanderte (leider!) noch mehr in meine Taschen.
Mehr über alles in den nächsten Wochen Monaten. Vielleicht. 

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